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Glossar

ASP - Application Service Providing
Die Möglichkeit, Softwareanwendungen über das Internet befristet anzumieten. Alle Softwareanwendungen laufen dabei auf Servern, die in einem beliebigen Rechenzentrum an jedem beliebigen Ort stehen können. Durch das Internet und die globalen Telekommunikationsinfrastrukturen können die Software- Funktionen über das Netz bezogen werden. Die Software kann bequem über eine Benutzeroberfläche von jedem ans Internet angeschlossenen Rechner aus bedient werden.

Bouncing
(engl.: Aufprall) Rücksendung einer E-Mail, weil eine Fehlermeldung aufgetreten ist. Eine E-Mail kann beispielsweise nicht zugestellt werden, weil der Server nicht existiert oder die angeschriebene E-Mail-Adresse auf diesem Server nicht mehr gemeldet ist (Hard-Bounce). Ein Soft-Bounce ist eine temporäre Fehlermeldung, beispielsweise weil die Mailbox voll ist oder der Empfänger im Urlaub ist.

Churn-Rate
Anteil der Interessenten oder Kunden, die sich in einem gegebenen Zeitraum von einem Angebot abwenden. Auf einen E-Mail-Newsletter bezogen kann das der Anteil der Abonnenten sein, die nach der Aussendung den Newsletter abbestellen. Churn Management ist die Aufgabe, diese Abwanderung zu verhindern, indem zum Beispiel die Kündigungsgründe aufgespürt werden und Verbesserungen eingeführt werden.

Conversion-Rate
Auch Konversionsrate, Konvertierungsrate oder Prospect-Conversion-Rate (PCR). Anteil der Reagierer, die zu Käufern „konvertiert“ werden. Wenn 500 Interessenten auf ein Angebot geklickt haben und davon 100 kaufen oder bestellen, liegt die Conversion-Rate bei 20%.

E-Mail-Marketing
Einsatz des Kommunikationsmediums E-Mail, um mit Kunden oder Interessenten in den direkten Dialog zu treten. Voraussetzung ist das vorherige Einholen der Erlaubnis des Empfängers. Siehe > Permission Marketing.

E-Mail-Formate
E-Mails können im Text- und im HTML-Format verschickt werden. Beim Textformat werden nur reine Textzeichen angezeigt. Beim HTML-Format können E-Mails wie Webseiten beliebig gestaltet werden. Dabei gibt es das Offline-HTML-Verfahren, bei dem die Bilder gleich mitgeliefert werden und das Online-HTML-Verfahren. Bei diesem werden die Bilder erst dann geladen und angezeigt, wenn der Empfänger die E-Mail auch liest. Dies spart Übertragungskapazität, funktioniert aber nur, wenn der Rechner des Empfängers mit dem Internet verbunden ist.

Opt-In
Dem seriösen E-Mail-Marketing liegt ein Opt-In-Prozess zugrunde: Ein Interessent abonniert aktiv einen Informationsdienst. Das Gegenteil – Opt-Out – würde bedeuten, dass ein Unternehmen elektronische Werbung versendet, ohne den Empfänger vorher zu fragen und ihm dann die Möglichkeit bietet, sich auszutragen („Opt-Out“). Single-Opt-In bezeichnet das einfache Eingeben einer elektronischen Adresse, an die dann regelmäßig Werbung gesendet wird. Dies kann eine E-Mail-Adresse sein oder für SMS-Mitteilungen eine Handynummer. Confirmed Opt-In heißt, dass jede Bestellung eines Informationsdienstes noch einmal per E-Mail bestätigt wird. Dies erzeugt beim Empfänger Vertrauen, dass der Anmeldeprozess erfolgreich war. Auch wird damit der von Gesetzgeber geforderten Protokollierung der Einwilligung (§ 4 Abs. 2 TDDSG) Rechnung getragen. Double-Opt-In erfordert vom Empfänger noch eine zweite Bestätigung des Willens zum Erhalt regelmäßiger Informationen. Damit wird sichergestellt, dass es auch wirklich der Empfänger selbst ist, der den Dienst abonniert und nicht der bösmeinende Nachbar.

Permission Marketing
Permission Marketing ist eine auf dem Einverständnis des Empfängers basierende Direktmarketingstrategie. Mit interaktiven Kommunikationstechnologien – vorwiegend E-Mail – werden Nachrichten versandt, die ausdrücklich erwünscht sind. Die Erlaubnis dazu kann vom Empfänger jederzeit widerrufen werden. Ziel des Permission Marketing ist es, eine nachhaltige Beziehung aufzubauen, indem – im Einverständnis mit dem Empfänger – Wissen über diesen gesammelt wird, um damit Angebote zu personalisieren.

Personalisierung
Die Herstellung einer persönlichen Version einer Botschaft an einen Kunden. Dies kann ein persönliches Anschreiben, eine persönliche E-Mail, aber auch ein persönlich zusammengestellter Katalog oder eine entsprechende Webseite sein. In der einfachsten Form wird Personalisierung durch Einfügen einer Adresse und einer Anrede in einen Serienbrief erreicht. Bei E-Mails können auch Datenbank-Informationen den Inhalt steuern, so dass die Mail zum Beispiel eine auf den Empfänger bezogene individuelle Rentenberechnung enthält.

Response
Der Rücklauf, der auf eine Direktwerbeaussendung beim Absender eingegangen ist. Die unmittelbare und direkte Erfolgskontrolle ist neben der individuellen Zielgruppenansprache der entscheidende Vorteil von Direktwerbung gegenüber klassischer Werbung. Response im E-Mail-Marketing geschieht durch den Mausklick auf einen Hyperlink, ein meist unterstrichener, interaktiver Textbereich.

Response-Element
Komponente eines Mailings, mit dem der Mailingempfänger reagieren kann (z.B. Antwortkarten, Coupon, Hyperlink).